Soziales Engagement
„In Zeiten, in denen das soziale Miteinander und die Menschlichkeit immer weiter in den Hintergrund rücken, finde ich es wichtig, dass man ein Zeichen setzt und sich für gute Projekte noch stärker einsetzt.“

Emil von Elling

Moderne Entwicklungshilfe in Nepal: Ein Ausbildungszentrum fürs Zimmererhandwerk im Himalaya

Wenn man an Nepal denkt, fallen einem zuerst einmal der Mount Everest und das Himalaya-Gebirge ein. Und für manche ist das Land zwischen Tibet und Indien ein wahrer Sehnsuchtsort. So auch für mich, Emil von Elling, als ich 2017 zum ersten Mal in das südasiatische Land reiste – allerdings nicht, um dort auf touristischen Pfaden zu wandeln. Ich wollte etwas bewegen, Perspektiven schaffen. Und was als überschaubares Projekt begann, hat sich im Lauf der vergangenen zehn Jahre zu einem Hilfsprojekt der besonderen Art entwickelt.
Im Frühjahr 2015 wurden große Teile Nepals durch ein Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert, bei dem mehr als 600.000 Häuser zerstört worden sind. Bemerkenswert war, dass viele alte Tempelanlagen, die nach einer der fachwerkähnlichen Methode im traditionellen Stil erbaut worden waren,  …

den bisherigen Erdbeben im Land standgehalten hatten. Über eine Hilfsorganisation aus Süddeutschland kam in dem Erdbebenjahr ein Kontakt nach Nepal zustande. Benötigt wurde fachliche Unterstützung für den Bau eines erdbebensicheren Fachwerkhauses. Langsam baute ich mir ein gut funktionierendes Netzwerk auf, so dass auf der ersten Reise 2017 nicht nur das Material für das Musterhaus den Weg Richtung Himalaya fand, sondern auch zahlreiche Maschinen. Sukzessive entstand in Kooperation mit dem Verein „Zukunft für Nepal Ostwürttemberg” aus Aalen die Idee, ein Ausbildungszentrum für Zimmerer und Tischler in Nepal zu gründen.

Hilfe zur Selbsthilfe fruchtet in den meisten Fällen besser, als wenn einfach nur Gelder fließen. Wir wollten etwas aufbauen, dass den jungen Menschen dort eine berufliche Perspektive bietet. Entstehen sollte die Ausbildungshalle in Dhakal Khola, einem kleinen Ort mit 500 Einwohnern. Einer der Ortsansässigen stellte uns kostenfrei das Grundstück für das neue Ausbildungszentrum zur Verfügung. Leider verzögerte sich das Projekt wegen Corona um einige Jahre, doch mittlerweile steht die Halle und die ersten Maschinen des Geräteparks laufen schon auf Hochtouren. Man nennt den kleinen Ort, der 30 Kilometer von Kathmandu entfernt liegt, bereits respektvoll das Tal der Tischler – so etwas spricht sich dort einfach schnell rum.

Damit es mit der Verständigung in Südasien gut funktioniert habe ich immer einen lokalen Dolmetscher an meiner Seite. Der junge Shankar Dhakal, Sohn des Grundstücksstifters, begleitet mich immer auf den Reisen. Eigentlich war der junge Nepalese nach Deutschland gekommen, um Medizin zu studieren. Über ein Praktikum bei mir im Betrieb lernte Shankar den Umgang mit Holz lieben. Er blieb, machte seine Ausbildung und studiert mittlerweile Architektur im dualen Studiengang in Buxtehude. Für Shankar steht fest, dass er in wenigen Jahren nach Nepal zurückkehren wird und mit seinem Wissen andere auf dem Weg zum Zimmerer begleiten wird. Auf meine Unterstützung bei diesem Projekt kann er zählen. Für mich ist es das größte Geschenk zu sehen, wie sich das Tal der Tischler entwickelt, mit wie viel Herzblut vor Ort daran gearbeitet wird und welche Perspektiven sich noch für die Zukunft erschließen lassen.
Expertise gefragt: Schüler/-innen der Oberschule in Stelle bauen einen Bienenunterstand
Wettbewerb Seit einigen Jahren richtet die Firma Adolf Würth GmbH & Co. KG die Aktion „MACH WAS! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams.“ aus und fördert damit die handwerkliche Teamarbeit in Schulen. Die Schirmherrschaft dieser Initiative liegt bei der Aktion Modernes Handwerk e.V.. Im Herbst 2025 kamen Lehrkräfte der Oberschule am Buchwedel aus Stelle mit der Anfrage auf uns zu, ob wir als Zimmerei und Fachwerkhaus-Bauunternehmen den Wahlpflichtkurs Technik des zehnten Jahrgangs bei der Teilnahme am Handwerkswettbewerb mit unserer Expertise und dem nötigen Material unterstützen könnten. Für uns als Traditionsbetrieb im Handwerk stand natürlich sofort fest, dass wir auf jeden Fall dabei sein werden. Schulische Projektarbeit bietet großes Potenzial, um jungen Menschen das moderne Handwerk näherzubringen und …
das Interesse für die Arbeit mit Holz und natürlichen Werkstoffen zu wecken. Mit den Zehntklässler/-innen, die einen wettergeschützten Bienenunterstand für die schuleigenen Bienenkästen konzipiert hatten und diesen nun unter Anleitung bauen wollten, verbrachte wir einen Tag in unserer Werkstatt. Die Jugendlichen hatten viele Fragen zum Zimmererhandwerk und waren interessiert an dem modernen Maschinenpark sowie der computergesteuerten Holzverarbeitung. Mit unserer Abbund-Anlage haben wir sämtliche Bauteile für das Projekt passgenau gesägt und gefräst. Mit diesem Material waren die Schüler/-innen in der Lage, den Bienenunterstand vorzumontieren und im Frühjahr auf dem Schulgelände aufzubauen.

@würth
@Oberschule Stelle

Expertise gefragt: Schüler/-innen der Oberschule in Stelle bauen einen Bienenunterstand
Wettbewerb Seit einigen Jahren richtet die Firma Adolf Würth GmbH & Co. KG die Aktion „MACH WAS! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams.“ aus und fördert damit die handwerkliche Teamarbeit in Schulen. Die Schirmherrschaft dieser Initiative liegt bei der Aktion Modernes Handwerk e.V.. Im Herbst 2025 kamen Lehrkräfte der Oberschule am Buchwedel aus Stelle mit der Anfrage auf uns zu, ob wir als Zimmerei und Fachwerkhaus-Bauunternehmen den Wahlpflichtkurs Technik des zehnten Jahrgangs bei der Teilnahme am Handwerkswettbewerb mit unserer Expertise und dem nötigen Material unterstützen könnten. Für uns als Traditionsbetrieb im Handwerk stand natürlich sofort fest, dass wir auf jeden Fall dabei sein werden. Schulische Projektarbeit bietet großes Potenzial, um jungen Menschen das moderne Handwerk näherzubringen und …
das Interesse für die Arbeit mit Holz und natürlichen Werkstoffen zu wecken. Mit den Zehntklässler/-innen, die einen wettergeschützten Bienenunterstand für die schuleigenen Bienenkästen konzipiert hatten und diesen nun unter Anleitung bauen wollten, verbrachte wir einen Tag in unserer Werkstatt. Die Jugendlichen hatten viele Fragen zum Zimmererhandwerk und waren interessiert an dem modernen Maschinenpark sowie der computergesteuerten Holzverarbeitung. Mit unserer Abbund-Anlage haben wir sämtliche Bauteile für das Projekt passgenau gesägt und gefräst. Mit diesem Material waren die Schüler/-innen in der Lage, den Bienenunterstand vorzumontieren und im Frühjahr auf dem Schulgelände aufzubauen.

@würth
@Oberschule Stelle

Ein Material-Fachwerkhaus für das
„Grüne Klassenzimmer“
in Borstel

Die Natur muss gefühlt werden“ sagte einst schon Naturforscher und Globetrotter Alexander von Humboldt. Im Zeitalter der Digitalisierung verschieben sich die Erlebniswelten der Kinder massiv in Richtung indoor und Virtualität. Damit die Kids der Grundschule im Borsteler Grund aber gleichermaßen von der Natur und von den Vorzügen der Digitalisierung profitieren und mit allen Sinnen gestärkt auf die weiterführende Schulzeit vorbereitet werden, konnte über die Initiative der Projektgruppe „Lebensraum Schule“ im Herbst 2025 ein zusätzlicher Raum erschaffen werden, der den Anforderungen beider Erlebniswelten gerecht wird. Mit dem „Grünen Klassenzimmer“ wurde binnen eines halben Jahres eine LernOase draußen in der Natur angelegt, die dem Lern- und Lebensraum Schule eine weitere essenzielle Aktionsfläche eröffnet.

Uns ist soziales Engagement in unserer Region sehr wichtig und wenn dann noch die Jüngsten unserer Gesellschaft davon profitieren können, sind wir als Familienunternehmen gerne dabei. Damit die Lernmaterialien des „Grünen Klassenzimmers“ auch die Schlechtwetterperioden in unseren Breiten überstehen, haben wir uns kurzerhand entschlossen, der Grundschule die Holzbalken und Eichenholzbretter für ein kleines Fachwerkhaus als künftige Materialhütte zur Verfügung zu stellen. In Zusammenarbeit mit ortansässigen Serviceclubs, Handwerksbetrieben und Unternehmen konnten zusätzliche Baumaterialien beschafft werden. Beim Aufbau ging es Hand in Hand mit allen, die bereit waren, fleißig anzupacken.

@Old Table
@ Schulverein GS Borstel
@GS Borstel

Unsere Unterstützung
für weitere Projekte in der Region

Individuelle Fachwerkhäuser seit 1921

Borsteler Weg 62 – 70
21423 Winsen Luhe

Tel.: 0 41 71. 70 52 0
Fax: 0 41 71. 70 52 52

Mail: info@fachwerkhaus.com
www.fachwerkhaus.com

Musterhausausstellung
in Winsen (Luhe)

Inspiration für Zuhause!
Unser Magazin-Katalog

© 2026 Emil von Elling & Sohn GmbH